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Das neue alte Autonarr-Blog

Finale der ALMS

Für alle die nicht wissen was ALMS ist: Das ist die American Le Mans Series. Eine Rennserie in America, welche sich an den Langstreckenrennen die sogennanten Le Mans-Serie orientiert. Auch wenn es eine Americanische Veranstaltung ist, so sind in den beiden Prototypenklassen 2 deutsche Hersteller dominierend. In der schnellsten und größten Klasse LPM1 ist es Audi, in der kleineren LMP2 ist es Porsche. Audi liegt 2 Renn vor Schluss uneinholbar in führung. Porsche muss noch aufpassen.

Das große Saisonfinale ist für mich jedenfalls das eigentlich vorletzte Rennen “Petit Le Mans” auf der Strecke Road Atlanta. Das ist zum einen ein Kult-Rennen auf einer sehr interessanten Strecke. Etwas hügelig, mit langen Geraden, gemeinerweise am Ende dieser ganz scharfe Kurven und auch mehrere schnelle Kurven mache das Rennen schonmal Interessant. Ein weiterer Reiz liegt in der Länge deises Rennens. Immerhin 1000 Meilen, gute 1600 km müssen abgespult werden. Das kann schon einen Moment dauern.

Sollte Porsche in der LPM2-Klasse diesmal siegen, wäre alles in Butter, der gesamtsieg kaum noch zu nehmen. Hoffen wir das des Porsche Team Penske (oder sollte man es umgekehrt sagen) zuverlässig ist. Früher war das die stärker Porsches, gerade in langen Rennen. Audi kann hier eigentlich ne ruhige Kugel schieben wobei die da wohl schön sein lassen werden. Immerhin wollen die Leute was sehen für ihr Geld. Das Rennen findet am 1.-4. Oktober statt, solltet ihr mal ne Übertragung im Programm finden, schaut sie Euch mal an, es wird viel zu wenig über diese tolle Serie in Deutschland berichtet.

Mi, September 17 2008 » Allgemein » No Comments

Warum mir Elektroautos wohl nie Spaß machen

Der Ein oder Andere hat bestimmt schon etwas vom Tesla Roadster gehört oder sogar gesehen. Es ist ein Sportwagen mit Elektromotor. 185 kW stark, 0-100 km/h in ca. 4 Sekunden. 200 km/h Spitzengeschwindigkeit. Dazu ein Design das nun wirklich sehr sportlich ist und jeden Sportwagenfan ansprechen muss. Aber ich mag ihn nicht. Und es sind nicht die technischen Mankos. Er wirkt seelelos auf mich. Das liegt vor allem am Klang. Statt eines wie auch immer gearteten Verbrennungsmotorklang ein in meinen Ohren wiederliches Summen. Ja, für mich klingen Elektromotoren so als würde jemand an einer Tafel mit den Fingernägeln kratzen. Deswegen wird trotz hervorragender Beschleunigung der Tesla Roadster nie Spaß machen.

Die Preise fangen bei 109.000 Dollar an, es hätte also schlimmer kommen können. Einige Mankos hat der Wagen trotzdem. Er besteht aus absoluten Leichbauteilen, die wiederum aus GFK und Aluminium bestehen. Diese sind nicht geschweißt, stattdessen geklebt und geschraubt. Leichtbau vom Feinsten, Made by Lotus. Der ganze Rahmen wiegt 65 kg. Trotzdem wiegt dieses kleine, flache Extrem-Leichtbauauto 1250 kg. Woher kommen die? Zumal Elektromotoren recht leicht sind. Vom Energiespeicher. Man hat einen klugen Weg gewählt und Lithium-Ionen Akkus genommen, die vielfach in Laptops verwendet werden. Damit ist eine hohe Energiedichte und Ausfallsicherheit garantiert. Um eine eigentlich ganz gute reichweite von ca. 350 km zu erreichen braucht man aber über 6.000 Akkus, das ganze Paket wiegt 450 kg. Das wäre noch kein so großes Problem. Die Angaben zu den Ladezeiten schwanken aber. Gibt der Hersteller Tesla 3,5 Stunden an, so gibt man bei der Sendung Auto-Mobil 16 Stunden an. Das eine also Alltagstauglich, das andere nur was fürs Wochenende. Und das beim Laden gleich wieder 20% der Engergie verloren gehen überzeugt nicht wirklich. Die Belastung der Umwelt sinkt trotzdem auf das Niveau von ca. 1,2 Litern Benzin auf 100 km. Da kann trotz Ladeverlusten so kaum ein Auto mithalten.

Bedenklich ist auch das die Akkus nach gut 100.000 km getauscht werden müssen. Das ist bald wie ein Motortausch. Trotzdem, mir fehlt einfach der Sound.

Fr, September 12 2008 » Autos » No Comments

Halbarkeitsdauer von Renault

Die eines Renault Megané 1 würde ich auf 10 Jahre schätzen, bei guter Pflege. Wir haben einen, jetzt ist er 10 Jahre alt und nun zeigt sich inzwischen überdeutlich der Rost. An den Hinteren Schwellern vor allem. Das ist bei vielen Autos nicht anders, nur 10 Jahre sind da nicht ganz der beste Wert. Bedenkt man noch den ewigen Ärger mit der Elektrik, mit dem Fahrwerk und dem Motor ist der Renault Megané eigentlich eine Schande für Frankreich.

Als wenn das nicht alles schon schlimm genug wäre hat Renault die Qualität immer weiter zurück gefahren. Mag sein das sie in der Formel 1 eine gute Figur machen. Das Geld sollten sie aber lieber in die Qualität der Autos stecken, sie hätten es bitter nötig. Denn der Megané 2, Clio und wie sie nicht alle heißen gelten jetzt sogar als noch schlechter. Und das ist dramatisch. Kürzlich las ich den ADAC-Werkstättentest. Renault auf dem schlechtesten Platz, sogar hinter Fiat. Nur eine geteste Werkstatt fand alle Fehler, die meisten übersahen 2 oder sogar 3. Sprich. So ein Renault geht erschrecken schnelle kaputt, siehe Pannestatistik und TÜV-Report und schickt man ihn in die Werkstatt muss der noch längst nicht vollständig repariert werden.
Also für mich steht fest: Egal wie günstig, bei Renault ist geschenkt wirklich noch zu teuer.

Di, September 9 2008 » Allgemein » No Comments

Keiner darf vor mir fahren

Es gibt so Menschen, die können es nicht ertragen, wenn jemand vor Ihnen fährt. Eigentlich ist es egal welches Verkerhsmittel diese Menschen benutzen, ich durfte diese Erscheinung schon einmal in einem Reisebus beobachten. Der Witz daran ist, nach dem Überholen fährt derjenige nicht einen Km/h schneller.

Gestern habe ich so ein schönes Beispiel beobachten können. Bei Fürstenwalde auf der Autobahn ist eine Baustelle, auf der es nur eine Spur je richtung gibt, überholen nicht möglich. Hinter mir fährt jemand etwas dicht auf. Nach der Baustelle beschleunige ich, er auch. Dann fährt er links rüber und überholt mich in scheinbarer Zeitlupe. Zieht dann wieder rechts rüber. Und hält den Abstand, nein eigentlich wird er mit der Zeit immer langsamer. Ich überhole wieder. Später wird das Tempolimit von 120 km/h auf 80 km/H reduziert, ich habe ihn schon fast vergessen, da kommt er mit unverminderter Geschwindigkeit an und überholt wieder. Nachdem das Tempolimit wieder erhöhrt wurde nahezu dsa gleiche Spiel, nur fährt er zu früh ab um ihn noch zu überholen. Fahrer schon etwas älter.

Nun kommt mir der Verdacht, das die “1Gang-Fahrer”, also die die unabhängig vom Tempolimit immer ihre Geschwindigkeit fahren, sprich mal zu schnell, mal zu langsam, nie richtig, sind das die Selben die keine Anderen vor sich dulden können? Es sieht fast so aus.

So, September 7 2008 » Allgemein » No Comments

Traktoren- und Dorffest in Ragow

Letztes Wochende war ein schönes Traktoren und Dorffest in Ragow. Leider gönnt mir Flickr es nicht, die Photos hochzuladen. Ich werde mich nach einer Alternative umsehen. Jedenfalls war es trotzdem ein Fest für die ganze Familie. Und zwarwirklich für die ganze. Normalerweise heißt “Für die ganze Familie” tatsächlich für Kinder. Dieses Fest bot etwas für alle. Da war einmal das Kinderprogramm. Mit Clown und was weiß ich allem. Den Teil habe ich weniger verfolgt, da ich wohl zu alt oder zu jung bin. Habe noch keine Kinder.

Dabei waren auch einige schöne Oldtimer die ich moment leider nicht posten kann. Ein kleines Oldtimertrefen kann man sagen. Ein Motorradtreffen von ganz alten, alten und nicht mehr ganz neuen Motorrädern gab es auch. Auffällig die vielzahl der MZ-Motorräder. Völlig zu recht natürlich, das sind tolle Motorräder. Die Stars waren aber die Traktoren, ganz klar. Die Bandbreite überascht immer wieder. Da gibt es toll gepflegte Lanz Bulldogs und ebenso gepflegte aus dem “VEB Schlepperwerk Nordhausen”, aber auch völlig verrostete und versifte Exemplare. Aber der Klang eines Lanz Bulldog wir wohl nie übertroffen werden. Egal ob verrostet oder nicht. Die Trinkgewohnheiten eines Lanz sind ebenfalls Legendär. Ein Tracktorfahrer versicherte mir, das sein Lanz Bulldog nur mit Bier fährt.

Aber es wäre doch langweilig Traktoren nur rumstehen zu lassen. So gab es auch einen Einblick in die Entwicklung der Landwirtschaft, mit genauer vorführung. Da wurde der Acker nochmal mit Pferden gepflügt. Der spektakulärste Pflug war natürlich der Tiefpflug, mit einem Tiefgang von bis zu 90 cm. Dafür brauchte es alledering auch schon 3 ausgemusterte Traktoren, die aneinander gebunden wurden. Ein beeindruckendes Schauspiel.

Ach schön war die entwicklung der Weizenernte. Also wie man früher die Mahd erledigt hat, wie gedroschen wurde. Das war nämliche eine abartige Schinderei. Erst mit der Sense das Getreide Mähen und dann mit dem Pflegel Dreschen. Knochenarbeit. Was für ein Fortschritt und eine erleichterung  war da der Mähbinder, mit dem man immerhin gleich mähen und das Stroh zu Garben binden konnte. Das selbe gilt für die Dreschmaschinen. Stroh rein, Getreide und Rest-Stroh raus, so einfach war das im Prinzip. Eine Dreschmaschine  konnte man in aktion sehen, betrieben mit einem Pferdegöpel. Einen der ersten echten Mähdrescher überhaupt konnte man in aktion sehen, sowie einen älteren Mähdrescher, wie er zu DDR-Zeiten überall zu finden war.

Für die Wagemutigen gab es auch einen Kran, der eine Aussichsplattform in Luftige höhen Zog. So konnte man sich mal ein Bild von oben über Ragow und umgebung machen. Für das Kind im Manne präsentierten die RC-Modellbauer einge Ihrer Offroaud Modelle und wibrelt dabei einigen Staub auf. Dafür waren sie ja auch da. Die andere Modellbaufraktion präsentierten lieber ihre Miniaturdampfmaschienen. Eine sehr schöne Sache, aber auch sehr Zeitaufwendig.

Wer nicht dabei war ist nur zu bedauern. Es gibt viele Dorffeste, aber dieses bot richtig was. 2009 gehts wieder los. Und ich bin dabei. Ich hoffe ihr seid es auch, ihr verpasst was.

Di, September 2 2008 » Allgemein » 3 Comments

Motorsport für ganze Männer

Und natürlich ganze Frauen. Die Rede ist von Stockcar-Rennen. Gehört hat davon sicher jeder etwas, was genau darutner zu verstehen ist fällt wohl schwerer. Schon weil international darunter verschiedene Arten des Motorsports verstanden werden. In den USA versteht man darunter die Rennen unterm Dach der NASCAR, sprich National Association for Stock Car Auto Racing. Dort werden Prototypen-Rennwagen im Tourenwagen-Trimm auf meist ovale Betonpisten geschickt. In Deutschland passiert beinahe das Gegenteil.

Hier werden zumeinst Schrottautos, deswegen wirden solche Rennen auch manchmal als Schrottautorennen bezeichnet, komplett umgebaut und auf einer Buckelpiste in die Schlacht geschickt. In die Schlacht kann man wörtlich nehmen, denn drängeln, rammen, schieben und abdrängen sind alles erlaubte Manöver. Nicht erlaubt ist das Rammen stehender Fahrzeuge(Einmal ist das besonders Gefährlich, vor allem für den Stehenden, zum anderen tritt man keinen der am Boden liegt) und man darf nicht die Fahrertür rammen.

Damit aber die Fahrer möglichst unversehrt bleiben muss sehr viel umgebaut werden. Es gibt ein strenges technsiches reglement. Der Tank muss nach hinten, am besten auf dei Hinterachse, wenn er da nicht schon ist. Auslaufsicher muss er ebenfalls sein. Es werden alle Glasteile Ausgebaut. Alle Scheiben und Lampen also vor allem. Fast noch wichtiger ist der Fahrerkäfig, Rohre mit 3 mm Wandstärke und wenigstens 3 Streben an der Seite sind nur zwei Bedingungen von vielen. Sechspunktgurte, Helme und eine Nackenstütze sind ebenfals Pflicht. Alles Entflammbare fleigt ebenfalls raus. So ist das Auto fast “nackt” aber auch viel leichter. Das ist auch notwendig, um in diesen Rennen wendig genug zu sein.

Der Besondere Reiz liegt einmal in den rauen Rennen die schon in den Vorläufen sehr Spektakulär sind, aber auch daran das hier Motorsport zu bezahlbaren Preisen betrieben wird. Schließlich werden hier nur alte, meist Schrottreife Autos verwendet, extremes Leistungstuning wäre herausgeworfenes Geld da der Geschwindigkeitsvorteil gar nicht so groß ist und es teuer ist. Für das selbe Geld kann man das drumherum viel besser optimierene, eigentlich hätte man damit dann schon ein Siegerauto. Obendrein kann man dsa was einem an Geld fehlt oft durch Eigenleistung kompensieren. Oder man fragt einen Bekannten. Oder im Verein. Oder man fragt jemanden von der Konkurenz nach einem Tipp. Sowas ist tatsächlich möglich, immerhin sind das alles mehr oder weniger Hobbyschrauber. Es herrscht hier noch sehr viel Sportsgeist. Und das macht auch noch sehr viel des Reizes aus. Abseits der Strecke ist ein starker Kontrast zu sehen. Brutale Rennen auf der Strecke, Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft in der “Boxengasse”.
Eigentlichschon fast ein Modelle für die Gesellschaft. Im Wettbewerb, bspw. Beruf wird hart gekämpft, nach Regeln aber! Sosnt, wenn einer Krank ist, wenn er sonstwie Hilfe braucht sollte man helfen!

Sa, August 30 2008 » Allgemein » 1 Comment

Porsche at its best

Eigentlich ist jeder Porsche ziemlich schnell. Das Flagschiff 911 fängt bei 289 Km/h an. Als komfortredizierte,. aber sehr sportliche  GT3 Variante sind es schon 310 Km/H. Als GT2, immerhin mit Turbo, sind es 329 Km/h. Schnell genug sollte man meinen. Aber es gibt Tuner, die wollen eben ausloten was noch geht. So verpasst der Bekannte Tuner RUF, selbst schon als Hersteller eingetragen, dem 911er 650 PS im Modell RT 12. Damit sind es 360 km/h. Im CTR3, der gerade von hinten ein ganz neues Auto ist, sind es bereits 700 PS und dank ausgefeilter Aerodynamik 375 Km/h. Damit ist aber noch längst nicht der Gipfel des machbaren erreicht.

9ff hat ein ganz heißes Eisen im Feuer: Den GT9. 987 PS stark ist bereits die Marke 409 Km/h geknackt worden . Straßenzulassung hat das Schätzchen auch. Damit ist man schneller als es offiziel der Bugattie Veyron ist. Erreicht hat man das aber nicht nur mit starker Leistung. immerhin ist der Veyron nochmal 14 PS stärker. Das ganze Auto wurde stark umgestaltet. Das heck fällt nicht mehr ab, sondern ist eher ein Abreißheck. Und hinten ragen bedrohlich 2 Auspuffrohre hinaus, daneben sind gleich ein paar Lüfter angebracht. Irgendwie wirkt das wie eine Industrieanlage. Von Vorne wirk der Wagen da etwas freundlicher, aber auch sehr Gedrungen. Kein Wunder, das Auto ist 12 cm flacher als ein Serien 911er. Dafür ist der Radstand länger, stolze 30 cm. Länge läuft, wie der Volksmund sagt. Und das braucht man wohl bei 400+ km/h. Ebenso fällt auf, das es nur noch einen großen Lufteinalss vorne gibt, und vorne Rechts und Links jeweisl kleine Auslässe. Hinten sind ebenfals Einlässe für den Motor. Eigentlich kaum ein sehr bulliges Auto. Das würde auch die Aerodynamik vernichten, die lebensnotwendig für solche Geschwindigkeiten ist.

Die Grenze des Machbaren sit es vermutlich noch nicht, aber weiter wurde sie noch nicht ausgelotet. Alle achtung jedenfalls vor dieser Leistung. 9ff macht übrigens nicht nur extreme Leistungsumbauten. Auch der 3Liter Golf von Vox wurde da entwickelt.

Do, August 28 2008 » Allgemein » No Comments

Für die Feuerwehrleute unter uns

Egal ob es Kinder sind, das Kind im Manne aber auch Feuerwehrleute und sonstige Helfer und Feuerwehr Fans, sie alle sind von Feuerwehrautos fasziniert. Egal ob es die Oldtimer sind, oder Brandaktuelle, sie haben alle ihren Reiz.

Untescheiden kann man Grob in Flughafenfeuerwehren, Werksfeuerwehren und Kommunalen Feuerwehren. Sie alle haben ähnliche Aufgaben und dennoch werden ganz unterschiedliche Anforderungen an die Fahrzeuge gestellt. Die größten sind ganz klar due Flugfeldfahrezuge. Mit gefüllten Tanks bis zu 40 Tonnen schwer, sind sie echte Giganten. Das wird von vielen bemängelt, aber bisher konnte man das Problem nicht lösen, schnell genug eine Ausreichende Menge Löschmittel zum Einsatzort zu bringen. Ein Flugfeldfahrzeug(FLF) muss innerhalb von 3 Minuten jeden Ort des Flughafenareals erreichen können. So brauchen die Giganten auch gigantische Motoren.

Meine Liebingsfirma unter den Feuerwehren ist ja Rosenbauer. Ein Werk in Luckenwalde ist auch in der Nähe, deswegen bin ich da befangen. Der Rosenbauer Panther 8X8 ist so ein Gigant. 1000 PS stark und 140 km/h schnell. Nicht vergessen, ein 40-Tonner schießt mit 140 Km/h übers Flugfeld. Mit 14 m³ Wasser die noch während der Fahrt den Löschangriff übernehmen können, Wasserdüsen Rund um das Fahrzeug zum Eigenschutz, mehrere Wasserwerfer und Pumpleistung von bis 10.000 Liter pro Minute. Dazu ist die Optik bald so wie ein Löschpanzer. Nun orientieren sich solche Löschfahrzeuge auch an militärsichen LKWs. Die StVZO muss auf Flughäfen nicht unebdingt für solche Fahrzeuge angewendet werden. Deswegen hat man mehr Freiraum. So sind FLF auch sehr geländtauglich, denn spätestens wenn ein Flugzeug über die Landebahn hinausrast ist es vorbei mit dem guten Pflaster. Da gehts dann über den Acker, und das wäre schon blöd wenn man sch Festfährt.

Genug geschwafelt über die Flughaenfeuerwehren und die coolsten von Rosenbauer. Ganz anders aufgebaut sind die Werksfeuerwehren. Leichter, kleinere Tanks, dafür aber meist mit Drehleitern um hohe Industreianlagen zu erreichen oder mit besonders ausgeklügelten Löschanlagen ausgestattet. Also große Reserven für Schaumlöschmittel etc. um Chemikalien löschen zu können die mit Wasser gefährlich reagieren. Sie sind eben voll spezialiesiert um Havarien und andere industrieellen Katastrophen abzuwehren. Verkehrunfälle sind nicht ihre Stärke.

Hier kommen die Kommunalen Fahrezuege ins Spiel. Sie sind Allrounder uns müssen fast alles können. Dementsprechend ist die Ausrüstung vielseitig und umfangreich. Zu finden sind meist die Rüstfahrzeuge, hier ist so ziemlich alles da. Kettensägen, Pumpen, Spreizer, Hydraulikschere, Beleuchtungsanlagen um nur ein paar beispiel zu nennen. Dann genausohäufig sind die Tanklöschfahzeuge. Hier hat man zugunsten des Wassertanks auf Ausrüstung verzichtet. Wobei Rosenbauer da dennoch viel unterbringt, in der Regel. Größter Nachteil, gerade bei älteren Modellen: Das Gewicht. 2000 Liter Wasser im Tank wiegen eben 2 Tonnen. Einige der Feuerwehrleute meins Heimatdorfes wünschen sich ihren alten “Ello” zurück, der hatte keinen Wassertank, blieb aber nicht hängen im märkischen Sand. Gut, die Rosenbauer sind schon sehr Geländetauglich gebaut, aber den Gewichtsnachteil können sie nicht wegkonstruieren. Der Traum aller Kinder ist dann der Drehleiterwagen. Ausrüstung ähnlich wie beim Tanklöschfahrzeug, aber eben mit einer Leiter. Ohne sieht man bei hohen Häusern ganz schnell ganz alt aus. Im ländlichen Raum sind sie aber weniger verbreitet.

Die Kommunalen Fahrzeuge sind meist besonders gerüstet für Verehrsunfälle und auch zur Beräumung von Straßen und anderen Schäden. Brandbekämpfung ist gar nichtso häufig wie man denkt. Ausnahme Land Brandenburg und Lüneburger Heide. Nach 2 Wochen ohne Regen sind ständig Wald und Feldbrandeinsätze. Da kann man sich dann auch denken warum die Tankfahrzeuge so wichtig sind. Im Wald gibts so wenig Hydranten.

Das war mal ein kleiner Überblick übe die verschiedenen Feuerwehren. Jedes ist eben ganz speziel für seine Anforderungen gebaut worden. Obwohl eigentlich alle das selbe tun sollen: Retten und schützen.

Di, August 26 2008 » Allgemein » No Comments

Verkannter kleiner Schatz

Wer kennt sie nicht, die Simson Schwalbe? Besonders die Späten Exemplare aus den 80ern können überzeugen. Das Design sicherlich nicht mehr ganz Zeitgemäß, die Technik aber weiterhin gut. Das Fahrwerk ist ordentlich, der Motor für ein Mokick stark. Immerhin 3,7 PS sind es. Da können moderne Baumarktroller nicht mithalten. Obendrein kann man mit der Schwalbe mit Mopedführerschein und allen Führerscheinklassen die diesen einschließen 60 km/h ganz legal fahren, auch heute noch. Dank der EU dürfen neue Roller ja nur 45 km/h vmax haben. Eigentlich ist das sogar gefährlicher als 60 km/h, da ein mitfließen im Verkehr nicht möglich ist, immerhin fährt man doch meist 55-60 km/h laut Tacho innerorts. Also echte 50-55 km/h.

In Vergessenheit geraten ist der Nachfolger der Schwalbe. Es ist der SR50. Zugegeben, weniger klangvoll, aber dafür ist das Design auf einen Schlag wieder auf der Höhe der damaligen Zeit. 1986 war das immerhin. Technisch orientiert sich der SR50 an der S51, also der sportlichen Serie von Simson. So bleiben Leistung, Bordnetz und Lampen gleichstark. Das Fahrwerk machte einen kleinen Sprung. Es wurde vorne eine Teleskopgabel verwendet, das Hinterrad war freiliegend. Ebenfalls schön, die Elektrisch geregelte Ladeanlage. Überladen der Batterie war jetzt nicht mehr möglich und trotzdem konnte für den eigentlich recht Hohen Strombedarf von 25 W für Scheinwerfer und 21 W für Rücklicht und nochmal 21 W für Blinker der kleine Akku weiter verwendet werden. Wobei die Version N, also die Basisversion gar keine Blinker hatte und noch nicht diese tolle Elektrische Ladeanlage. Auch nur 3 Gänge waren vorhanden. Keine Kaufempfehlung von mir. N könnte man mit “Nackt” übersetzen. Die Version B 3 könnte man mit “besser” übersetzen, tatsächlich stand das B für Blinker. Aber nicht nur Blinker waren dabei, auch die Elektrische Ladeanlage, Bleisammler und Seitengepäckträger. Die 3 Steht für die Zahl der Gänge. Klar was die Version B 4 hat. Und das ist auch der einzige Unterschied, ok, ein großes Kombiinstrument ist dabei. Die Version C wird tatsächlich als der Maybach unter den Simsons bezeichnet. Zu recht. Erstmal hat sie alles was die B4-Version hat. Aber obendrauf noch: 12 V Bordelektronik,und das ist einfach besser als 6 V. Die Elektrische Zündung beseitigt so manche Sorge beim Anlassen und Fahren. Mit der neuen Elektrik kommen auch 35 W Scheinwerfer zum Einsatz, eine Wohltat wie alle Fahrer berichten. Schönes Extra ist sind die 5-Fach verstellbaren Federbeine. Ein zweiter Rückspiegel ist ein kleiner Beitrag zu mehr Sicherheit und Übersicht. Die Version CE hat alles was die Version C hat plus Elektrostarter, den kein Mensch braucht.

Erfreulicherweise wurde die SR50 schnell im Detail weiterentwickelt und der Marktnachfrage Rechnung getragen. So wurde 1989 die N Version und die B3 Version gestrichen. Diese Versionen verkauften sich eher Mau, trotz Aufpreis für die anderen Versionen. Ab jetzt hatten alle Versionen die 12 V Elektronik, samt 35 W Scheinwerfern. Die Version C bekommt eine Halogenlampe HS1 spendiert und einen Wechselspannungsregler. Die Lampe leuchtet wieder die Straße besser aus. Bezeichnet werden diese Versionen dann als SR50/1 (B, C, CE).

Am Sinnvollsten, will man sich so ein Modell zulegen sind die Versionen B4, bzw. /1 B und C, bzw. /1 C. 4 Gänge lassen sich einfach flüssiger fahren, besser Beschleunigen und obendrein kann man leichter sparsam fahren. Die C Version kann dann eben dank besserer Elektronik überzeugen, mehr Licht, bessere Zündung perfektionierenden Simsonspaß einfach. Die N Version bietet einfach nicht genug und die CE Version hat eben noch einen E-Starter, der aber nur eine unnötige Fehlerquelle ist und Gewicht kostet.

Um beim Vergleich im Baumarkt zu bleiben: So einen Simson SR50 bekommt man für unter 500 Euro im brauchbaren Zustand. Je nach Verkäufer etc. Das geht bei
Baumarktrollern auch. Aber da buttert man Garantiert noch viel Geld rein ohne daran Spaß zu haben. Zahlreiche Test in Funk und Fernsehen bestätigen das. Ein SR50 ist gebraucht und um die 20 Jahre alt. Man kann aber viel selber machen. Ersatzteile sind erschwinglich. Und der SR50 ist einem Billigroller in allen Belangen überlegen. Auch der Verbrauch von ca. 2,5 Litern geht in Ordnung. Der Nachteil ist eigentlich nur der geringer Kultfaktor. Und ein Nachteil haben alles ab März 1992 gebauten Varianten, sie dürfen nur noch 50 fahren und wurden daher auf 3,3 PS gedrosselt.

Mo, August 25 2008 » Mopeds » 1 Comment

Oldtimertreffen Mittenwalde 2008

Es ist schon wieder ein paar Tage her, aber schön war es. Ich zeige Euch mal meine Lieblinge. Es gab viele schöne Autos, so viele, das es den Rahmen eines vernünftigen Beitrages um Längen sprengt.

Auf dem Photo noch etwas verhalten wirkend, wenn man davor steht wirkt das Auto erst richtig schön

Auf dem Photo noch etwas verhalten wirkend, wenn man davor steht wirkt das Auto erst richtig schön

Hier hat sich jemand richtig Mühe gegeben. Die Lackierung passt irgendwie, alles ist schöner, sportlicher und bunter. Einen so frechen Trabant hat man wohl kaum zu DDR-Zeiten gesehen.

Hier hat sich jemand richtig Mühe gegeben. Die Lackierung passt irgendwie, alles ist schöner, sportlicher und bunter. Einen so frechen Trabant hat man wohl kaum zu DDR-Zeiten gesehen.

So einen Wartburg sah man fast nie zu DDR Zeiten. Nur in kleinen Stückzahlen Produziert habens ich schnell die Priviligierten der DDR diese Schmuckstücke gesichert. Und diese kaum mal irgendwo sehen lassen. Dabei kann man mit etwas Phantasie darin einen Mercedes 190 SL sehen.

So einen Wartburg sah man fast nie zu DDR Zeiten. Nur in kleinen Stückzahlen Produziert haben sich schnell die Privilegierten der DDR diese Schmuckstücke gesichert. Und diese kaum mal irgendwo sehen lassen. Dabei kann man mit etwas Phantasie darin einen Mercedes 190 SL sehen.

Die Brockenhexen bereichern immer wieder das Bild. Hier muss noch ein Traktor gestartet werden. Das geht nicht einfach mit Zündschlüssel umdrehen. Man muss am Motor etwas Zündhilfe geben und dann mit Gefühl und im richtigen Moment mit Kraft ankurbeln.

Die Brockenhexen bereichern immer wieder das Bild. Hier muss noch ein Traktor gestartet werden. Das geht nicht einfach mit Zündschlüssel umdrehen. Man muss am Motor etwas Zündhilfe geben und dann mit Gefühl und im richtigen Moment mit Kraft ankurbeln.

Der Opel Rekord D gehörte schon zu den Magneten dieses Oldtimertreffens. Es gab aber einige Magneten. Trotzdem, der Opel punktet mit kraftvollem Understatement. Fahrdymanisch lädt er eher zum Cruisen ein.

Der Trabant Kübel ist für mich ein Beweis das die Wende eine gute Sache war. So einen schönen Trabant hätte es in der DDR nie gegeben. Sportsitze, 4 Punkt Gurte und die Lackierung wären praktisch gar nicht aufzutreiben gewesen. Die Felgen jedenfalls vermiteln zusätzlich eine sehr Sportliche Optik. Die Trommelbremsen dahinter sind sehr schön aufbereitet.

Und der Wartburg S. Das ist ein echtes Traumauto, Made in GDR. 45, bzw 50 PS sind zwar nicht viel, auch damals nicht mehr wirklich für diese Fahrzeugklasse. Und Trotzdem. Eleganz, hat dieses Auto allemal. Es ist ein Design aus einem Guss. Fließende Formen, lange Motorhaube und die angedeuteten Kiemen an der Seite lassen ihn schon im Stand schnell aussehen. Das Fahrwerk ist ein ausgeklügeltes und ausgewogenes. Sehr sportlich, es vermittelt viel Gefühl und dennoch ist es angenehm Komfortabel. Für dieses Baujahr hervorragend und zugleich deklassiert diese Fahrwerk viele vergleichbare Autos aus dem Westen.

Dann ist ein schönes Ereignis der Aufmarsch der “Brockenhexen”. Seit Jahren eine Bereicherung für das Oldtimertreffen. Brockenhexen nennen sie sich, weil alle Traktoren aus dem VEB Schlepperwerk Nordhausen kommen. Also grob in der Region des Brockens. Hexen passt auch, den es knattert, bollert und scheppert wenn die Motoren laufen. Und die Abgase sind auch jenseits von Gut und Böse. Und es macht Spaß.

Dieses Jahr war es ein wenig anders als sonst. Diese Mal war es das 5. Mal das man sich traf. Also wurde der Pokal diesmal nach anderen Maßstäben verliehen. Bisher haben die Besucher abgestimmt und einen Sieger gekürt. Jetzt wurde aber der Fahrer gekürt, der auf seinem Tacho möglichst nahe an 168 km dran war. Denn es war der 16.08.08. Sieger war ein MG B mit 50170 km auf der Uhr. Nur 2 KM Abweichung.

Auch wieder da war der Barkas der Volkspolizei, der in Kleinarbeit wieder auf den Ausrüstungsstand der DDR hergerichtet wurde. Ein Museumsfahrzeug natürlich.

Für Unterhaltung sorgten vor allem die Vorsitzenden des Oldtimervereins, die schön durch das Tagesprogramm geleitet haben. Zeitweise wurden typische Schlager gespielt, aus verschiedenen Zeiten. Sachen wie “Schuld war nur der Bossanova. Später spielte dann eine Band ein Gemisch aus Country und Southern Rock. Eigentlich alles gecovert, aber trotzdem cool. Lieder wie Sweet Home Alabama.

Auf das eigentliche Oldtimertreffen folgte dann noch eine Party auf dem Festplatz, welche ich allerdings nicht mitgemacht habe. So oder so, ein schönes Oldtimertreffen, welches ich nur weiterempfehlen kann.

Sa, August 23 2008 » Autos » No Comments