Wenn verzeihen Spaß macht
Es gibt so Autos denen verzeiht man verdammt viel, eigentlich alles. Was für ein Auto das dann auch ist, hängt von jedem selbst ab. Für mich ist der neue Dodge Challgenger so ein Auto. Nach der Papierform ist der Dodge Challenger ganz ok, aber nicht mehr. Ok, 430 PS in der SRT8 Variante sind eine Hausnummer. Aber die müssen mit über 1,8 Tonnen kämpfen. Auch die bisher verfügbare Automatik ist lahm. Und das Fahrwerk auch eher schwach.
Aber wen interessiert das bei dieser Optik?
Tatsächlich wird sich die eine Fraktion über so ein unsinniges Auto beschweren, meckern das es zu viel Verbraucht und dann eigentlich selbst für einen Sportwagen gar nicht so sportlich ist. Außerdem ist es viel zu auffällig, ein reines Angeberauto.
Und dann gibt es die Fraktion zu der ich gehöre, die sagt: Mir egal was die Leute dann denken, was das Auto verbraucht und was Fahrwerk so kann. Die Optik und der Motorklang entschädigt für fast alles. Immerhin hat sich da mal einer die Mühe gemacht und ein Auto gebaut, was etwas Mut braucht. Den Mut sich damit sehen zu lassen, es muss einem schlicht egal sein was die Leute denken. Eigentlich ein Auto für Freigeister.
Der wahre Haken ist aber die Tatsache, das er in Deutschland offiziel von Dodge nicht angeboten wird. Man muss ihn irgendwie importieren oder einen privaten Importeur wie geigercars.de fragen.
Etwas wirklich erfreuliches gibt es aber auch zu berichten. Ab dem Modell 2009 gibt es mehrere verschiedene Motorisierungen in unterschiedlichen Preislagen und dann auch mit Schaltgetriebe. Und die Krise hat auch ihr gutes, den Challenger wird man wohl eher mit Rabatten verkaufen müssen. Obwohl sich die Baureihe ind en USA bisher auch so gut geschlagen hat. Egal wie es kommt, ihm verzeiht man auch hohe Preise und er dankt es mit viel Spaß am Fahren.
