Motorsport für ganze Männer
Und natürlich ganze Frauen. Die Rede ist von Stockcar-Rennen. Gehört hat davon sicher jeder etwas, was genau darutner zu verstehen ist fällt wohl schwerer. Schon weil international darunter verschiedene Arten des Motorsports verstanden werden. In den USA versteht man darunter die Rennen unterm Dach der NASCAR, sprich National Association for Stock Car Auto Racing. Dort werden Prototypen-Rennwagen im Tourenwagen-Trimm auf meist ovale Betonpisten geschickt. In Deutschland passiert beinahe das Gegenteil.
Hier werden zumeinst Schrottautos, deswegen wirden solche Rennen auch manchmal als Schrottautorennen bezeichnet, komplett umgebaut und auf einer Buckelpiste in die Schlacht geschickt. In die Schlacht kann man wörtlich nehmen, denn drängeln, rammen, schieben und abdrängen sind alles erlaubte Manöver. Nicht erlaubt ist das Rammen stehender Fahrzeuge(Einmal ist das besonders Gefährlich, vor allem für den Stehenden, zum anderen tritt man keinen der am Boden liegt) und man darf nicht die Fahrertür rammen.
Damit aber die Fahrer möglichst unversehrt bleiben muss sehr viel umgebaut werden. Es gibt ein strenges technsiches reglement. Der Tank muss nach hinten, am besten auf dei Hinterachse, wenn er da nicht schon ist. Auslaufsicher muss er ebenfalls sein. Es werden alle Glasteile Ausgebaut. Alle Scheiben und Lampen also vor allem. Fast noch wichtiger ist der Fahrerkäfig, Rohre mit 3 mm Wandstärke und wenigstens 3 Streben an der Seite sind nur zwei Bedingungen von vielen. Sechspunktgurte, Helme und eine Nackenstütze sind ebenfals Pflicht. Alles Entflammbare fleigt ebenfalls raus. So ist das Auto fast “nackt” aber auch viel leichter. Das ist auch notwendig, um in diesen Rennen wendig genug zu sein.
Der Besondere Reiz liegt einmal in den rauen Rennen die schon in den Vorläufen sehr Spektakulär sind, aber auch daran das hier Motorsport zu bezahlbaren Preisen betrieben wird. Schließlich werden hier nur alte, meist Schrottreife Autos verwendet, extremes Leistungstuning wäre herausgeworfenes Geld da der Geschwindigkeitsvorteil gar nicht so groß ist und es teuer ist. Für das selbe Geld kann man das drumherum viel besser optimierene, eigentlich hätte man damit dann schon ein Siegerauto. Obendrein kann man dsa was einem an Geld fehlt oft durch Eigenleistung kompensieren. Oder man fragt einen Bekannten. Oder im Verein. Oder man fragt jemanden von der Konkurenz nach einem Tipp. Sowas ist tatsächlich möglich, immerhin sind das alles mehr oder weniger Hobbyschrauber. Es herrscht hier noch sehr viel Sportsgeist. Und das macht auch noch sehr viel des Reizes aus. Abseits der Strecke ist ein starker Kontrast zu sehen. Brutale Rennen auf der Strecke, Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft in der “Boxengasse”.
Eigentlichschon fast ein Modelle für die Gesellschaft. Im Wettbewerb, bspw. Beruf wird hart gekämpft, nach Regeln aber! Sosnt, wenn einer Krank ist, wenn er sonstwie Hilfe braucht sollte man helfen!
Schöner Artikel.
Gerne gelesen.